Univ.-Prof. Dr. ROTRAUD PERNER, Wien, Psychoanalytikerin, Österreichischen Gesellschaft für Sexualforschung:
„Raphael Bonelli gelingt es, in einer Zeit, wo sich kaum jemand mehr mit den Lasten von Schulden, Schuldgefühlen und echter Schuld auseinandersetzen will, ohne erhobenen Zeigefinger, dafür mit liebevollem Schmunzeln, Wegweiser durch den Gefühlsdschungel zu sein. Die Kombination von Musterbeispielen der Weltliteratur mit Fallvignetten aus der Praxis und psychiatrisch-psychotherapeutischen Basisinformationen liest sich spannend und bereichernd, selbst wenn man "selber schuld" ist, dass man tagsüber zu viel gearbeitet hat ... und macht das Buch vor allem für Leser und Leserinnen hilfreich, die genau deshalb ihre sozialen Beziehungen stressfreier gestalten wollen.“

Univ.-Prof. DDr. MARTIN RHONHEIMER,  Philosoph, Zürich
„Aus dem Leben gegriffen und für das Leben geschrieben: Raphael Bonellis Buch „Selber schuld!“ ist eine genussvolle Lektüre, voller überraschender und hilfreicher Einsichten, klug und witzig, gelehrt und tiefschürfend. Der Leser lernt sich selber besser kennen und wird motiviert, an sich zu arbeiten. Empfehlenswert für alle, die bereit sind, über den eigenen Schatten zu springen und dabei die wahre Freiheit zu entdecken.“

Prim. Dr. SAMUEL PFEIFER, Psychiater und Buchautor, Riehen / Schweiz"
"Bonelli packt mit spitzer Feder ein Tabuthema der Psychotherapie an.  Hier ist ein neues Standardwerk zum unverkrampften, aber nicht weniger ernsthaften Umgang mit der Schuldfrage, die unsere Patienten in vielfältigen Schattierungen in die Sprechstunde bringen. Ein provozierendes, aber auch ein weises Buch mit vielen Ideen zu originellen therapeutischen Deutungen und Interventionen. Ein „Must“ für jeden, der therapeutisch und seelsorglich tätig ist.“

Prof. Dr. GERTI SENGER,  Sexualtherapeutin, Wien
„Leider müssen wir uns alle selber an der Nase nehmen: Durch Wehleidigkeit, Erziehungsschwächen und auch durch fehlgeleitete staatliche Überfürsorge produzieren wir immer mehr „Opfer“. „Ich bin nicht schuld!, Du bist es“ – so heißt es schon im Kindergarten, dann in der Schule und später in Beziehungen. Für all das, was einem im Leben widerfahren ist und was man selber „verbockt“ hat, immer nur einen Sündenbock zu suchen, ist zu einfach. Natürlich ist es schwierig und schmerzhaft, Verantwortung für etwas zu übernehmen, was irgendwann einmal ohne eigenes Zutun aus dem Gleichgewicht geriet. Schuldzuweisungen sind zwar bequem, aber Konfliktlösungen, Wachstum und eine gesunde Lebensperspektive sind in der „Ich- bin-nicht- schuld-Zone“ nicht vorgesehen.“

Univ.-Prof. DDr. HANNA-BARBARA GERL-FALKOVITZ, Dresden, Philosophin:
„Blitzlichter über Abgründen von Lust, Angst und Schuld. Und noch dazu: Ein Wegweiser voller Humor! Bonelli trifft
ins Schwarze, sowohl sachlich als auch sprachlich. Sigmund Freud dreht sich im Grabe um – oder freut sich, wenn er souverän ist! Besonders hübsch ist die Zeichnung der cholerischen Nichte. Ansonsten ein ziemlich sumpfiges Gelände, in dem der Autor Drainagen einzieht. Ich konnte nicht aufhören und habe das Buch in einer Nacht gelesen.“

Univ.-Prof. Dr. WALTER PIERINGER, Graz, Tiefenpsychologe:
Eine erfrischende Lossagung vom mitteleuropäischen Sadomasochismus. Psychische Leiden, „Neurosen“, haben nun auch in Mitteleuropa die Führung auf der via dolorosa übernommen. Der zentrale, neurotisch machende Komplex „nur ja nicht schuldig zu werden“, findet in dieser Anthologie eine herzliche Beleuchtung. Statt der für Mitteleuropäer fast typischen masochistischen Selbstbeschuldigung, oder der nicht weniger quälenden sadistischen Beschuldigung der anderen, werden kluge Argumente für das befreiende persönliche Schuldbekenntnis vorgestellt. Die Psychotherapie ist ja angetreten, die große, aber neurotische Sehnsucht der Menschen „fröhlich und frei, wie unschuldige Kinder zu sein“, mit zu verantworten. Dass ohne Schuld keine menschliche Freiheit, dass ohne Bekenntnis der Schuld, keine menschliche Kreativität, gilt als zentrale Theorie der Ethik, wie auch der Psychotherapie; gute Beispiele für deren praktische Erfahrung blieben weitgehend aus. Der Nervenarzt und Psychotherapeut, Raphael M. Bonelli, hat nun in feinfühliger Sprache, mit wertvolle Einsichten und anschaulichen Beispiele, praktische Folgerungen nachgereicht.

Dr. CHRISTOPH KARDINAL SCHÖNBORN,  Theologe, Wien
„Verdrängte Schuld macht unfrei, ja psychisch krank. Eine schmerzliche Erfahrung, die der Psychiater Raphael Bonelli an vielen Fallbeispielen glaubwürdig belegt: Könnten wir auf diesem Weg nicht auch das beinahe vergessene Sakrament der Beichte wieder entdecken? Wer seine persönliche Schuld annimmt, wird es als befreiend erfahren, dass sie auch bewältigt und vergeben werden kann.“

Univ.-Prof. Dr. DORIS GRUBER, Medizinische Universität Wien:
„Endlich einer, der weiß, wovon er spricht! Der renommierte Neurowissenschaftler Bonelli zaubert ein Buch hervor, in dem er sich nicht hinter unverständlichem Fachjargon und unzähligen wissenschaftlichen Zitaten versteckt sondern frei, ungeschützt und humorvoll seine provokante Entdeckung formuliert: heute verdrängen wir nicht mehr Sex, sondern Schuld. Wie recht hat er mit diesem Tabubruch!!!“

Dr. MICHAEL UTSCH, Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, Berlin
"Mit der typischen Direktheit des Wiener Schmäh hat Bonelli ein provozierendes Buch über die Grenzen der Psychotherapie vorgelegt. Die zahlreichen alltagsnahen Fallgeschichten aus seiner psychiatrischen Praxis belegen, dass mit Hilfe von Psychotherapie die Ursachen seelischer Störungen verständlich werden können. Am Beispiel der Beichte verdeutlicht der Autor darüber hinaus die wohltuenden Effekte religiöser Rituale, die unter bestimmten Bedingungen eine Psychotherapie sinnvoll ergänzen können. Ein anregendes Plädoyer für mehr Zusammenarbeit zwischen Psychotherapeuten und Seelsorgern!

Univ.-Prof. Dr. PETER HOFMANN,  Vorstand der Universitätsklinik für Psychiatrie, Graz
„Respekt, da traut sich einer gegen den Wind zu pfeifen  und zwar mit liebevollem Humor und einer gehörigen Portion Weisheit gegen eingefahrene Korrektheit. Ein Wiener Nervenarzt und Psychotherapeut, der den Nervenarzt und Psychotherapeuten Sigmund Freud vom Kopf auf die Füße stellt! Bonelli ist der neue Watzlawick: Sein Buch kann vielen Menschen eine große Hilfe sein.“

Univ.-Prof. Dr. ALFRED PRITZ,  Psychoanalytiker, Rektor der Sigmund Freud Universität (SFU)
"Der SFU-Neurowissenschaftler Bonelli legt ein leicht lesbares Buch zum Schmunzeln vor. Es ist eine Freude, mit welcher Leichtigkeit er  rezente neurologische Forschungsergebnisse mit psychotherapeutischen Erfahrungen und philosophischen Erkenntnissen scheinbar mühelos zu einem stimmigen Ganzen verknüpft."

Univ.-Prof. Dr. GÜNTHER SCHIEPEK,  Forschungsinstitut für Psychotherapieforschung, Paracelsus Medizinische Privatuniversität
„In eingängiger Sprache bringt der Autor zentrale Fragen nicht nur der Psychotherapie, sondern unserer Lebensführung und Daseinsgestaltung auf den Punkt. Am Beispiel der Schuld. Die geläufige, aber in der Psychotherapie(geschichte) weitgehend „verdrängte“ Unterscheidung zwischen Schuldgefühl und Schuld eröffnet dem Leser sowohl eine psychologische wie eine existenzielle Dimension der umfassenden Thematik – und vermeidet damit einen psychologisierend-reduktiven Blick nur auf die Seite der Schuldgefühle. Umso erfrischender sind die psychologischen Analysen der vielfältigen Facetten des Phänomens, wobei der Autor aus reichem Praxis- wie Fachwissen schöpft. Angereichert durch viele Fallbeispiele und aufbereitet mit Humor und Sprachwitz, zuweilen mit karikierenden Überzeichnungen, bereitet das Buch ein echtes Lesevergnügen. Dennoch oder gerade deswegen kommt man unweigerlich ins Nachdenken über sich selbst. Und über die uns leitenden Werte, denn keine Diskussion über Schuld ohne die Frage nach den dabei angesetzten Wertmaßstäben.“

Univ.-Prof. Dr. KURT KARDINAL KOCH,  Theologe, Vatikan
"Raphael Bonellis Analysen befreien den Menschen aus dem Elend des Perfektionismus und der trügerischen Suche nach Selbsterlösung. Es ist erfrischend zu sehen, wie die Psychotherapie helfen kann, sich selbst ungeschminkt zu sehen und dadurch den verstellten Blick nach außen - und hoffentlich auch nach oben - wieder frei zu bekommen. In diesem Werk erweist sich Raphael Bonelli als ein Psychiater mit Fachkompetenz, feinem Humor und philosophischer Tiefe."

Dr. Fuat SANAC, Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich:
"Die psychologische Erkenntnis von Professor Bonelli, zuerst einmal vor der eigenen Türe zu kehren bevor man den anderen die Schuld gibt, ist für mich ein wertvoller Beitrag zum toleranten Umgang miteinander. Ich habe Bonelli als ehrbaren Streiter im Kampf gegen Xenophobie und religiöse Intoleranz kennengelernt und beglückwünsche ihn von Herzen für dieses menschenfreundliche Buch".

Univ.-Prof. Dr. HILDEGUNDE PIZA-KATZER, Medizinische Universität Innsbruck
„Man fühlt sich beim Lesen des Buches von Bonelli fast getrieben eine „Geschichte“ nach der anderen zu lesen, man lächelt und staunt und hält sie nicht für wahr… Auf der Straße allerdings ertappte ich mich nach dieser Lektüre schon mehrmals fragend – „ist das einer jener, der…?“ Spannend sich im humorvoll gestylten Spiegel wiederzuerkennen!“

Univ.-Prof. Dr. REINHARD HALLER,  Gerichtspsychiater:
„Als Gerichtspsychiater blicken wir oft hinter die biedere Fassade von Jedermännern: Das Böse steckt in jedem von uns, ob wir das nun zugeben wollen oder nicht. Ich bin Raphael Bonelli dankbar, dass er diese Thema aus psychodynamischer Sicht mit viel Sprachwitz aufrollt und so dem Menschen Handlungsspielraum zurückgibt. Nur wer für die eigene Schuld nicht systematisch andere verantwortlich macht, wird gemeinschaftsverträglich.“

Univ.-Prof. Dr. MANFRED PRISCHING,  Österreichische Akademie der Wissenschaften:
"Wir haben es alle gelernt: Der Einzelne ist an nichts schuld, schuld sind immer die anderen. Die Gesellschaft. Die Lehrerinnen. Die Eltern. Die Peers. Die Zigarettenautomaten. Die Konzerne. Die Kirche. Alles repressiv, verlockend, verzerrend, manipulierend. Man kann nicht anders. Meist wird nicht wahrgenommen, wie entwürdigend eine solche Deutung für die einzelnen Menschen ist. Ihnen wird nichts zugetraut. Sie sind dumm, hilflos, unselbstständig, entscheidungsunfähig, Fähnchen im Wind, bloße „Objekte“ des Geschehens. Sie sind nicht einmal zur Schuld fähig. Weil sie zu nichts fähig sind. Bonelli gibt den Menschen die Schuld zurück. Und damit ihre Würde."